Dokumentarfilm „Der Schein trügt“

Der Schein trügt

Eine Expedition in die Rätsel des Geldes,

Dokumentarfilm von Claus Strigel

27. Juni 2012 Kinok in der Lokremise in St Gallen

Filmbeschrieb: Im Geld schmilzt die Welt. Ob Sex, Kartoffeln oder Waffen: Das Zaubermittel Geld, kann alles zu allem wandeln. Die folgenreichste Erfindung der Menschheit ist ebenso genial wie zerstörerisch: Es wird aus dem nichts geschaffen, vermehrt sich exponentiell und bezieht seinen Wert doch durch Mangel. Armut garantiert seinen Wert: Hätten alle genug Geld, hätte es keinen Wert. Es soll sich um ein Tauschmittel handeln, doch nur 2% der Billionen, die täglich um den Erdball geschossen werden, dienen dem Austausch von Waren und Dienstleistungen. Aber der Film zeigt auch, wie es anders geht: Die Vision eines Geldes, das den Menschen dient und dessen Vermehrung nicht mehr Selbstzweck ist, wurde z.B. in einem Armenviertel am Rande der brasilianischen Großstadt Fortaleza Wirklichkeit. Eine zweite, selbst erfundene, zinslose und umlaufgesicherte Währung, der Palmas, herausgegeben von einer Gemeindebank, hat in dem Viertel inmitten von Armut eine blühende Wirtschaft aufkeimen lassen.
www.derscheintruegt.com

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